Der Jahreslauf; Ostern

  • 0 comments

Ostern im zmitts-dRhy

Ostern (lateinischpascha, von hebräischpessach) ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament (NT) als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.

Da Jesu Tod und Auferstehung laut NT in eine Pessach-Woche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum. Es wird über einen Lunisolarkalender bestimmt und fällt in der Westkirche immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, im Gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Danach richten sich auch die Daten der beweglichen Festtage des Osterfestkreises.

Mit dem Ostersonntag beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“), die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb.

Nach Auskunft aller Evangelien ist Jesu Auferweckung exklusive Tat Gottes und wurde von keinem Menschen beobachtet. Erst ihre Folgen werden für seine ersten Nachfolger als wahrnehmbar beschrieben: Frauen aus seiner Heimat, die sein Sterben und seine Grablegung mitangesehen hatten, entdecken, dass sein Grab leer ist. Dabei teilen Engel ihnen die Botschaft von der Auferweckung mit und senden sie zu Petrus und den übrigen verbliebenen Jüngern.

Laut der ältesten überlieferten Version im Markusevangelium (Mk 16,1–11 EU) kündigt der Engel ein Wiedersehen mit Jesus in Galiläa an. Die Frauen erzählen jedoch niemandem von dieser Begegnung, da sie sich fürchten. Damit endet das Evangelium wohl ursprünglich; die weiteren Abschnitte (Mk 16,14ff. EU) kamen als Zusammenfassung anderer Überlieferungen erst später hinzu.

Auch in Matthäus 28,1–10 EU schickt der Engel die Jünger nach Galiläa. Lukas und Johannes siedeln die übrigen Ereignisse in Jerusalem und Umgebung an, wo Jesu eigenes Reden und Handeln seine verzweifelten Jünger zum Glauben an sein neues, unzerstörbares Leben führt (Lk 24,31 ff. EU; Joh 20,16–18 EU). Jesu Begegnung mit den versammelten Erstberufenen am Abend des Ostertages ist der Durchbruch: Jesus bringt seine Jünger zum Glauben an ihn, stellt die zerbrochene Gemeinschaft mit ihm wieder her (Joh 20,19–23 EU) und beauftragt sie zur weltweiten Mission (Mk 16,14 ff. EU; Mt 28,16–20 EU; Lk 24,36–50 EU).

Nach dem wohl frühesten christlichen Glaubensbekenntnis wurde Jesus am „dritten Tag gemäß der Schrift“ von den Toten erweckt (1 Kor 15,3–4 EU). Die Angabe bezieht sich auf die Entdeckung des leeren Grabes am „ersten Tag der Woche“ (Mk 16,2 EU; Mt 28,1 EU; Lk 24,1 EU; Joh 20,1 EU) und auf die Jesuserscheinung vor einigen seiner Jünger am Abend desselben Tages (Lk 24,21 EU). Dieser Auferstehungstag folgte nach den Evangelien auf den Schabbat nach Jesu Kreuzigung

Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Kalenderdatum jedes Jahr variiert. Der Ostersonntag hängt vom Frühlingsvollmond ab, wobei der Frühlingsanfang festgelegt ist auf den 21. März und anders berechnet wird als im jüdischen Kalender.

Nachdem auf dem Ersten Konzil von Nicäa im Jahre 325 eine erste allgemeinverbindliche Regelung beschlossen worden war, kam es durch die Einführung des Gregorianischen Kalenders erneut zu einem unterschiedlichen Osterdatum. Die Ostkirchen  nahmen den Gregorianischen Kalender zur Berechnung der beweglichen Feste nicht an, so dass der Ostertermin der westlichen Christenheit von dem der orthodoxen und altorientalischen Kirchen um bis zu fünf Wochen voneinander abweichen kann.

Alle übrigen beweglichen christlichen Feste werden vom Ostersonntag aus berechnet.

Die Karwoche

Der österliche Festkreis beginnt in den westlichen Kirchen seit dem Jahr 1091 mit dem Aschermittwoch, dem eine 40-tägige Fastenzeit folgt. Diese erinnert an die 40 Jahre der Israeliten in der Wüste sowie an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste fastete und betete. Die Fastenzeit, auch österliche Bußzeit genannt, endet mit dem 40. Tag am Karsamstag. Das östliche Christentum rechnet die Sonntage zur Fastenzeit mit hinzu, zählt aber andererseits die Woche vor dem Ostersonntag nicht mit zu den 40 Fastentagen, sondern als eigene Zeitperiode.

Diese letzte Woche vor Ostersonntag, die Karwoche, beginnt mit dem Palmsonntag, an dem die Christen den Einzug Jesu in Jerusalem feiern. In der Karwoche ist es in einigen Gemeinden üblich einen Frühjahrsputz durchzuführen, damit die Kirche zum höchsten Fest der Christen in einem neuen Glanz erstrahlt.[14] Am Gründonnerstag feiert das Christentum das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern.

Am folgenden Karfreitag wird des Todes Jesu am Kreuz gedacht, am Karsamstag ist Grabesruhe, und am dritten Tag, dem Ostersonntag, wird schließlich die Auferweckung Jesu von den Toten gefeiert.

 

In der Tagesstätte zmitts-dRhy gibt es unterschiedliche Kulturen und Glaubenssätze. Unsere Festlichkeiten lehnen sich an das Christentum. Doch auch dieses hat, wiederum basierend auf andere Bräuche ihren Ursprungssinn der Feste meist nach der Sonne gerichtet.

Durch unsere Vielfalt und unsere eigene Religionshintergrund in der Familie machen wir oft einen Spagat in der täglichen Arbeit. Unsere Arbeit beinhaltet nicht nur Kinder zu beschäftigen, sondern einen Rhythmus zu vermitteln, wie die Natur atmet und mit ihr zu leben. Erwachsen im Berufsalltag angekommen erleben den Sinn des Rhythmus vielleicht noch von Wochenende zu Wochenende zu schwingen, und auf die Ferien zu plangen. So sind Feiertage wenn sie nicht auf ein Wochenende fallen oft nicht mehr als kurze Ferien, welche genutzt werden ins Tessin zu fahren.Im Bewusstsein dessen, dass Stunden damit verbracht werden im Stau zu stehen.

Wirtschaftlich wurde nun gekürzt und gestrichen, was die Kirche nicht mehr stellen kann. Und was bleibt von diesem Fest? Was antworten wir den Kindern, wenn die Frage aufkommt, ob nun wirklich der Osterhase die Eier bringt? Essen wir Fisch oder Lamm und wenn ja warum?

Wir versuchen den Kinder einfach zu vermitteln, dass die Natur eine grosse Kraft zu Ausdruck bringt. Leben entsteht, wir sähen Ostergras und schauen täglich beim Wachsen zu. Zu Glauben was wir nicht sehen, ist die eine Eigenschaft die in allen Kulturen gelebt wird. Diese Prämisse führt uns zu Pfingsten zu einem grösseren Wunder.

Share Social

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *